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Zytologie

Die Zelle ist der Grundbaustein aller Gewebe und Organe. Sie besteht aus dem Zytoplasma und dem darin eingebetteten Kern. Das Zytoplasma setzt sich aus einer mehrflüssigen, ungeformten Phase (Hvaloplasma, Zytosol) und Strukturen mit charakteristischer Gestalt und Funktion zusammen.
Die Zellmembran grenzt die Zelle nach außen ab. Sie spielt bei der Haltung, Stoffaufnahme, Beeinflussung der Umgebung und bei der Entstehung des Abwehrmechanismus (Antigenität) eine wichtige Rolle. Sie kann einen glatten Verlauf zeigen oder aber Einstülpungen (Endozviose, Phagozvtose) und Ausstülpungen (Mikrovilli, Zilien) aufweisen. Die verschiedenen Abschnitte der Zellmembran können spezialisiert sein (Exozytose. Endozvtose, Haftung, Abdichtung, Kommunikation). In das flüssige Hyaloplasma (Zytosol) sind zahlreiche Strukturen eingelagert. In das flüssige Hyaloplasma (Zytosol) sind zahlreiche Strukturen eingelagert.


Ihre Form, Menge und Gestalt prägen das Bild einer Zelle. Dadurch lassen sich verschiedene Zelltypen unterscheiden. So bestehen 2 Arten eines Zvtoskeletts, die Mikrofilamente (Fäden) und die Mikrotubuli (Röhren). Die kontraktilen Proteine der Muskelzellen (Aktin, Myosin) stellen eine Sonderform des Zytoskelettes dar.

Die notwendige Energie für alle zellulärenVorgänge wird von den Mitochondrien geliefert. Es handelt sich um runde bis langgestreckte Gebilde, die von 2 Membranen umhüllt werden. Die innere Membran ragt in Form von Leisten (Crista-Typ), Röhren (Tubulus-Typ) oder Bläschen (Vesikel-Tvp) in das Innere der Mitochondrien hinein. Das endoplasmatische Retikulum (ER) kommt in 2 Formen vor.

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Inhaltsverzeichnis
Sachwortverzeichnis

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Zytoskelett
einer
exokrinen Zelle

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Schnitt durch
eine Plasmazelle,
zu erkennen sind
der angeschnittene
Zellkern und die
Zellorganellen.

(Grafiken:
© Frank Geisler)

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Darstellung einer
Kernhülle mit rauhem
und glattem ER sowie
Ausschnitte
der Kernmembran


Darstellung des Aufbaus
des Golgi-Apparates

Das rauhe (r)ER stellt ein flaches membranbegrenztes Hohlraumsvstern dar, an dessen aufsitzenden Ribosomen die Proteine für den Export (Sekretion) gebildet werden. Das glatte (g)ER besitzt keinen Ribosomenersatz.
Dieses Organell dient als Trägermembran für Enzyme der Hormon-, Glycogen- und Fettsynthese. Besonders wichtig ist es für den Arzneimittelabbau.
Der Golgi-Apparat nimmt die im rER gebildeten Proteine auf und gibt sie in Körnchenform (Sekretgranula) nach außen ab (Exozvtose). Darüber hinaus steht aber der Golgi-Apparat im Zentrum des Membranstoffwechsels. Er besteht aus flachen, membranbegrenzten Hohlräumen, die häufig parallel gepackt sind.
Schließlich sollen noch die Lysosomen erwähnt werden. Man unterscheidet primäre und sekundäre Formen. Die primäre Form besteht aus kleinen, ebenfalls membranbegrenzten Bläschen, die bis zu 30 Enzyme enthalten. Sie sind in der Lage, alles organische Material abzubauen. Dieses Material entstammt entweder der Zelle selbst oder aber wird aus dem extrazellulären Raum über einen Einschließungsmechanismus (Phagozytose) aufgenommen. Nach Vereinigung von Enzymen und abzubauendem Material ist ein sekundäres Lysosorn entstanden.
Der Kern (Nucleus) wird von einem schalenförmigen Hohlraum des rauhen endoplasmatischen Retikulums zum Zytoplasma hin abgegrenzt. Er weist porenförmige Perforationen auf, die einen Stoffaustausch zwischen Kern und Zyloplasma erlauben. Der Kern bzw. das Karyoplasma enthält die Chromosomen, andere Nucleinsäuren (RNA) und Proteine. Die Chromosomen können entweder dicht gepackt, d.h. inaktiviert sein (Heterochromation) oder aber sich in entfaltetem, aktiven Zustand befinden (Euchromatin). Im Kern lassen sich noch ein oder mehrere Kernkörperchen (Nucleoli) darstellen.
Im Zytoplasma können noch langzeitig gespeicherte Substanzen (Paraplasma) vorkommen.

(nach oben)

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Schematische
Darstellung der
Mitochondrientypen

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